SPIDER / mon syn kmi 2150 (1982)
Dieser monophone Synthesizer hat nichts mit dem EDP SPIDER zu tun, zumal letzter ja auch ein Sequenzer und kein Synthesizer ist. Der SPIDER von D.G.S. verfügt über drei VCOs mit den Wellenformen Sägezahn, Rechteck und Dreieck. Zusätzlich kann ein Rauschgenerator aktiviert werden, welcher weisses Rauschen zur Verfügung stellt. Wie beim MS-20 von KORG, so finden sich auch beim SPIDER gleich zwei Filter wieder, wovon eines als Tief- und das andere als Hochpassfilter konzipiert ist. Beide verfügen über einen Resonanzparamter und sind mit einer Flankensteilheit von 24 dB/Oct. ausgestattet. Somit lässt sich auch ein Bandpassfilter mit der gleichen Flankensteilheit und einer variablen Bandbreite aus diesen beiden Filtern erzeugen. Das Signal der drei Oszillatoren gelangt über einen Mischer in den VCA. Als Modulationsquellen stehen gleich drei ADSR-Hüllkurvengeneratoren zur Verfügung. Ferner kommt ein LFO dazu. Da der SPIDER auch extern gepacht werden kann, stehen zahlreiche Modulationsroutings zur Verfügung (z. B. je eine Hüllkurve für die Steuerung der Tonhöhe, der Filtereckfrequenz und der Lautstärke = VCO, VCF, VCA). Bleibt noch zu erwähnen, dass über die Patchmöglichkeiten auch ein Ringmodulator zur Verfügung steht! Der SPIDER kommt mit einer Plastiktastatur mit 37 Tasten aus. Als Spielhilfe steht ein Joystick zur Verfügung. Über einen Audioeingang können auch externe Signale mit den Nachbearbeitungsmöglichkeiten des SPIDERs bearbeitet werden. Auffällig ist noch das Design des SPIDER: er kommt ganz in weiss daher.